CAROLA 3.0

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Wer dahintersteht

Das Planungsteam hinter CAROLA 3.0.

Den Entwurf für die neue Carolabrücke haben FHECOR (Ingenieur- und Tragwerksplanung), TSSB architekten (Architektur) und UKL Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten (Landschaftsarchitektur) erarbeitet. Am 3. September 2026 hat der Dresdner Stadtrat das Team mit 39 zu 31 Stimmen mit der weiteren Planung beauftragt. Unterstützt wird das Team von weiteren Dresdner Büros.

Stand: 7. September 2026

Das Team

Die Rollenverteilung

Architektur TSSB architekten Bringt die architektonische und städtebauliche Handschrift ein. Büros in Berlin, Dresden und Hamburg – das Dresdner Büro in der Wigardstraße 21 liegt wenige Gehminuten vom Neustädter Brückenkopf. tssb.de ↗
Landschaftsarchitektur UKL Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten Landschaftsarchitekturbüro aus Dresden mit Niederlassung in Magdeburg. krueger-landschaftsarchitekten.de ↗
Ingenieur- und Tragwerksplanung FHECOR Verantwortet Tragwerk und Ingenieurplanung des Bauwerks. Internationales Ingenieurbüro mit Hauptsitz in Madrid und Standort in Berlin – Brückenprojekte unter anderem die Gordie Howe International Bridge über den Detroit River. fhecor.com ↗

Die Landeshauptstadt Dresden führt als weitere Dresdner Partner im Team die IWB GmbH und Genest. Quelle: Pressemitteilung der Stadt Dresden vom 18. Dezember 2025.

Die Büros

Ein spanisch-deutsches Team

Eine Elbquerung dieser Größe braucht beides: internationale Brückenbau-Erfahrung und ortskundige Architektur.

FHECOR hat Standorte in Madrid, Sevilla, Barcelona, Granada, A Coruña, Berlin, Montreal, Houston und Santiago und ist auf Brücken, Gebäudetragwerke und Industriebauwerke spezialisiert. Zu den ausgewiesenen Brückenprojekten zählen die Gordie Howe International Bridge über den Detroit River – eine Schrägseilbrücke mit 853 m Hauptspannweite –, die Signature Bridge in Miami, die New Pattullo Bridge in Kanada und der Cebu-Cordova Link Expressway auf den Philippinen. In Deutschland war FHECOR bereits 2021 am internationalen Verfahren für den Ersatzneubau der Berliner Mühlendammbrücke beteiligt.

TSSB architekten arbeitet mit über 30 Architektinnen und Architekten an drei Standorten und geht auf vier Studienfreunde zurück. Das Leistungsspektrum reicht von Architektur und Innenarchitektur über Generalplanung bis zum Städtebau. Es unterhält seit Jahren ein Büro in der Wigardstraße 21 – wenige Gehminuten von der Brücke entfernt – und hat in Dresden mehrfach Wettbewerbe gewonnen, unter anderem einstimmig den 1. Preis für den Neubau an der Bergmannstraße („Tor zu Striesen").

Ulrich Krüger ist seit 1996 freiberuflich in Dresden tätig, seit 2000 unter dem Namen UKL. Das Büro beschäftigt nach eigenen Angaben rund 30 Mitarbeitende in vier Teams und hat seit 1996 über 500 Projekte bearbeitet. Büroinhaber Ulrich Krüger war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der TU Dresden und stellvertretender künstlerisch-technischer Leiter der Bundesgartenschau Magdeburg.

Zahlen

Der Entwurf in Zahlen

372,1 mGesamtlänge
sechs Felder: 42 – 58 – 120 – 60 – 50 – 42,1 mFelder / Stützweiten
32,5 m – schmalster der vier EntwürfeRegelbreite
36,45 m (mit den Aussichtsplattformen)Breite an den Pfeilern
Mehrfeld-Bogenbrücke mit Gehwegen, integrierten Radwegen, Straßenbahnkorridor und FahrbahnenBauwerkstyp
28 MonateBauzeit

Quellen: FHECOR, Projektseite „Carolabrücke 3.0"; Landeshauptstadt Dresden, Kennwerte-Übersicht der vier Entwürfe.

Das Statement

Was das Team mit dem Entwurf will

Das offizielle Statement des Teams, von der Stadt Dresden veröffentlicht, beschreibt CAROLA 3.0 als Neuinterpretation der Bögen der Carolabrücke 1.0 in Verbindung mit der Leichtigkeit der Carolabrücke 2.0. Zur Motivation der Bewerbung erklärte das Team, die neue Carolabrücke solle mehr sein als eine Verkehrsverbindung – ein qualitätsvoller Erlebnisraum für die Dresdnerinnen und Dresdner.

Wie das Verfahren weitergeht →
Referenzen

TSSB architekten – ausgewählte Referenzen

Öffentlich dokumentierte Projekte des Büros, das die architektonische Handschrift von CAROLA 3.0 verantwortet:

Dresden Taschenbergpalais · Behr'sche Villa · Haus Ludwig · Neubau Bergmannstraße („Tor zu Striesen", 1. Preis)
Berlin Deutsches Technikmuseum · Robert Koch Forum · Hotel Provocateur
Weitere Sir Nikolai Hotel Hamburg · Roomers Hotel München

Das Wohnhaus „Haus Ludwig" in Dresden wurde von BauNetz, dem größten deutschsprachigen Online-Architekturmagazin, unter dem Titel „Asymmetrie in Holz" besprochen. Gesellschafter des Büros sind Jan Tröber, Stefan Skorupa, Michael Seeger und David Berner; Jan Tröber ist seit Januar 2025 Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA).

Wie es weitergeht

Was hat das Team geplant?

Bögen, Breite, Stadtbalkone, Anbindung – der Entwurf in sieben Themen.