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Zehn Stadtbalkone über der Elbe.
Der Entwurf CAROLA 3.0 von FHECOR und TSSB architekten sieht zehn Stadtbalkone über der Elbe vor – je Pfeilerachse zwei, bei fünf Pfeilerachsen. Sie machen aus der Querung einen Ort, an dem man bleibt.
Was ein Stadtbalkon ist
Ein Stadtbalkon ist eine Verbreiterung des Gehwegs, die über den Brückenrand hinaustritt – aus dem Verkehrsraum heraus, über das Wasser hinaus. Man steht dort ruhig, abseits von Rad- und Autoverkehr, mit freiem Blick. Auf der neuen Carolabrücke sind zehn davon vorgesehen: je Pfeilerachse zwei, bei fünf Pfeilerachsen – mit einer Tiefe von 2,50 m.
Warum das den Unterschied macht
Eine Brücke ist im Regelfall Infrastruktur: Man überquert sie und ist wieder weg. Die historische Carolabrücke war mehr als das – sie war ein Ort im Stadtbild. Die Stadtbalkone knüpfen daran an, ohne die Brücke breiter zu machen: Sie kragen aus, statt die Fahrbahn aufzuweiten. Deshalb bleibt CAROLA 3.0 mit 32,5 m zugleich die schmalste der vier Varianten.
Die Stadtbalkone in Zahlen
Angaben zum Entwurf CAROLA 3.0 von FHECOR, TSSB architekten und UKL.
CAROLA 3.0 ist der Entwurf für die neue Carolabrücke: Der Dresdner Stadtrat hat sich am 3. September 2026 mit 39 zu 31 Stimmen für das Planungsteam FHECOR und TSSB architekten entschieden. Zuvor lag der Entwurf in der Bürgerbefragung carolaVOTE mit 38 % auf Platz 1 (25.887 Teilnehmende); Expertengremium und Begleitgremium hatten ihn auf Rang 2 gesehen. Den Vertrag zur Fortführung der Planung unterzeichnete Oberbürgermeister Dirk Hilbert am 10. September 2026; das Planungsteam startet in die Planungsphase 2. Zum Baubeginn nennt die Stadt zwei Stände: 2028 in der Pressemitteilung vom 25. September 2026, Mai 2028 auf ihrer Projektseite mit Seitenstand 7. September 2026. Zur Meldung